Aminosäuren

Eier enthalten viele Aminosäuren

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren bilden die grundlegenden  „Bausteine“ für Eiweiße. Sowohl in Pflanzen als auch Tieren. Sie sind an vielen chemischen Reaktionen in Ihrem Körper beteiligt, um die normalen Funktionen Ihres Körpers aufrechtzuerhalten. So haben Eier einen sehr hohen Anteil an Aminosäuren. Aus Eiern entsteht neues Leben. Alle Bausteine für dieses neue Leben müssen enthalten sein.

3 Arten Aminosäuren

Aminosäuren werden in drei Kategorien eingeteilt – essentiell, nicht essentiell und semi-essentiell. Eine ausgewogene Ernährung ist notwendig, um ständig mit lebenswichtigen Aminosäuren versorgt zu sein. Ohne die ausreichende Aufnahme von Aminosäuren kann Ihr Körper nur ineffektiv Proteine ​​in Ihrem Körper aufbauen. Schnellere Alterung, verminderte Regeneration und schließlich Krankheiten sind die Folge. 

Essentielle Aminosäuren:

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Ihr Körper kann keine essentiellen Aminosäuren produzieren. Diese müssen aus einer externen Quelle bezogen werden. Normalerweise über die Nahrung oder über Nahrungsergänzung. Die meisten Menschen sind in der Lage, durch ihre Ernährung genügend essentielle Aminosäuren aufzunehmen. Essentielle Aminosäuren sind:

  • Histidin
  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Valin

Nicht essentielle Aminosäuren

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Nicht essentielle Aminosäuren kann Ihr Körper selbst produzieren. Unabhängig davon, ob Sie Lebensmittel essen, die diese enthalten. Die nicht essentiellen Aminosäuren sind

  • Alanin
  • Asparagin
  • Asparaginsäure
  • Glutaminsäure

Semi-essentielle Aminosäuren

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Diese Aminosäuren werden nur unter bestimmten Umständen produziert, z.B. wenn Ihr Körper eine Krankheit bekämpft oder mit Stress umgeht.

Die bedingten Aminosäuren sind

  • Arginin
  • Cystein
  • Glutamin
  • Tyrosin
  • Glycin
  • Ornithin
  • Prolin
  • Serin

Können Sie unter Aminosäuremangel leiden?

Ein Mangel an Aminosäuren ist möglich. Dieser Zustand ist in unserem Land relativ sehr selten, da ein Aminosäuremangel typischerweise bei Unterernährung auftritt. Ein solcher Mangel zeigt sich in erster Linie über Symptome von Unterernährung. Dazu zählen schwerer Muskelverlust, Ödeme, dünnes und brüchiges Haar, Haarausfall und Hautwunden etc.. Ein Aminosäuremangel kann auch speziellen Erkrankung auftreten, wie etwas chronische Leber- und/oder Darmerkrankungen.

Aminosäuren & Sport

Da Aminosäuren beim Aufbau von Proteinen helfen, die nahezu überall in Ihrem Körper eine wesentliche Rolle spielen, kann jeder von Aminosäuren profitieren. So werden Nahrungsergänzungsmittel mit Proteinen und Aminosäuren häufig von Sportlern und aktiven Personen verwendet, um deren Leistungsvermögen zu steigern und Muskeln und Gewebe zu erhalten, bzw. aufzubauen. Sicher das bekannteste Einsatzgebiet für Aminosäuren. Dies hat übrigens nichts mit Doping zu tun. Hier einige Effekte im Sport und in der Leistungssteigerung:

 

  • Erhöhung der Schmerztoleranz während des Trainings
  • Verlängern der Leistungsdauer, bevor Müdigkeit einsetzt
  • Verkürzung der Erholungsdauer nach Übertraining
  • Unterstützung der Durchblutung für mehr Ausdauer
  • Verbesserung der Entwicklung von Muskelmasse und Gesamtkraft
  • Verstärkung von Muskelmasse und Gesamtkraft
  • Verbesserung der Fettmetabolisierung während des Trainings

Aminosäuren & Gesundheit

Aminosäureinfusionen sind hervorragend kombinierbar mit anderen Stoffen, etwa Vitaminen. Für diverse Beschwerden/Symptome/Krankheiten gibt es erprobte Infusionsprogramme, so z.B. bei:

  • Arthrose & Osteoporose
  • Diabetes mellitus
  • Störungen des Immunsystems
  • Autoimmunerkrankungen
  • Neurostress-Syndrom / Burn-out
  • Störungen des Immunsystems
  • Antriebsarmut / Adynamie
  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Akute und chronische Entzündungen
  • Allergien (z.B. Heuschnupfen)
  • Haarausfall und Nagelwachstumsstörungen
  • Hormonelle Störungen

 Üblich sind 2 Infusionen pro Woche.