Parkinson
Im folgenden finden Sie eine Abhandlung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR ) zum Thema Parkinson und Pestizide.
Da inzwischen feststeht, dass es sich bei Parkinson um eine sog. mitochondrale Erkrankung handelt, ist dieser Text besonders empfehlenswert. Die Autoren zeigen diverse Zusammenhänge auf, unter anderem zwischen Metallen und Mitochondrien-Schäden. Es wird von keinem kausalen Zusammenhang gesprochen, aber es zeigen sich signifikante Korrelationen, die therapeutische Berücksichtigung innerhalb meiner Bahndlung finden.
Klicken Sie hier, um zum Dokument zu gelangen.
Parkinson und Pestizide
Parkinson & Mitochondrien
Die Struktur und die Funktion der mitochondralen Atmungskette und der beteiligten Enzymproteine wurden in der substantia Nigra von neun Patienten mit Parkinson postmortem untersucht. Es erfolgten Untersuchungen an Kontrollegruppen.
Gesamtprotein und mitochondrische Masse waren in den Gruppen ähnlich. NADH-Ubichinon Reduktase (Komplex I) und Reduktasetätigkeiten des NADH-Zellfarbstoffs c (Cytochrom C) waren erheblich verringert, während die Reduktasetätigkeit des Succinatzellfarbstoffs c normal war. Diese Resultate zeigten einen spezifischen Defekt der Tätigkeit des Komplexes I in der substantia Nigra der Parkinson-Patienten. Dieser biochemische Defekt ist identisch mit in Tierversuchen ausgelöstem Parkinsonismus durch 1 methyl-4-phenyl-1,2,3,6-tetrahydropyridine (MPTP) und läßt einen Zusammenhang der Parkinsonschen Krankheit mit Giftstoffen vermuten, die eine ähnliche Wirkung wie MPTP zeigen.
Zumindest belegt die Studie den Zusammenhang zwischen Parkinson und mitochondraler Schädigung.