Erregerbasierte Erkrankungen

Noch vor wenigen Jahren liefen in Deutschland Ärzte, die zum Beispiel Rheuma als Infektionskrankheit behandelten, Gefahr, im Gefängnis zu landen. Inzwischen ist man, unter anderem auch durch verbesserte Labortechniken, in der Lage, den Beweis zu erbringen, daß Erreger (vor allem Bakterien) sehr wohl verantwortlich für eine große Reihe von Erkrankungen sind. Diese werden leider oft erst sehr spät und nach einer Odysse als erregebasiert erkannt.

Bitte schauen Sie auf die unten angeführte Liste, und überprüfen Sie, ob Ihre Erkrankung darunter ist. Wenn ja, und Sie haben bislang nichts und niemand finden können, was oder wer Ihnen aus Ihren Beschwerden helfen konnte, denken Sie einmal über "Stealth-Bakterien" nach. Vielleicht sind sie der Grund, daß ......................

Zellwandfreie Bakterienformen

Neue Forschungen belegen, daß entzündliche Antworten von TH1 (T-Helfer) - Zellen als Antwort auf die Invasion der Zellen durch extrem kleine Bakterien erfolgen. Dieses parasitären Bakterien werden auch pleomorphische (vielförmig) oder L-Form Bakterien genannt (benannt nach dem Lister-Institut, daß sie entdeckte) oder aber auch Cell Wall Deficient (CWD) oder Cell Wall Divergent oder Cell-Wall Defective oder Large Bodies oder Cryptisch oder Nanobacteria oder Sporen. Coccoid (kugelförmig) ist ebenfalls ein Begriff, der sich auf diese elementaren Formen bezieht, und den die Wissenschaft heute verwendet. Zysten oder Kolonien dieser kleinen L-Formen können sich innerhalb eines Proteinmantels (Tarnung) befinden. Diese intrazellulären Bakterien sind extrem klein. Teilweise kleiner als irgendwelche bekanntem Viren- oder pilzartigen Partikel. Es sind die kleinsten identifizierbaren bakteriellen Formen und sind teilweise zu klein, um sie mit normalen optischen Mikroskopen zu erkennen.

Diese Ergebnisse neuester Forschungen erinnern frappierend an die Forschungen Enderlein`s, dessen Schicksal es war, mit vielen seiner Ergebnissen kein Gehör, als vielmehr Spott und Hohn zu ernten. Heute, nach über 60 Jahren, finden seine Aussagen über diese Bakterienformen ihre Bestätigung. Und noch immer versuchen sog. "annerkannte" Hämatologen (Hämatologie ist die Lehre der Physiologie, Pathophysiologie und den Krankheiten des Blutes) Therapeuten und Wissenschaftler, die sich mit der Methodik der Dunkelfeldmikroskopie beschäftigen, um die Auswirkungen dieser Bakterienformen zu untersuchen, für verrückt zu erklären. Es gibt inzwischen mindestens 53 identifizierente Arten dieser "CWD Bakterien", zu sehen in Dr. Lida Mattman's "Cell Wall Deficient Forms, Stealth Pathogenss". Ich nehme keinen Bezug auf das Marshall Modell. Marshall benutzt lediglich die Grundlagen bezüglich L-Form- oder CWD-Bakterien. Die Therapie, die ich anwende, ist eine völlig andere.

Wenn Sie den folgenden Link anklicken, gelangen Sie auf eine Seite mit einem Auszug aus "Reproduced from L-forms of Mycobacteria and Chronic Nephritis (1970), by Dr. C. Xalabarder P., page 51." inkl. Bildern. Das Thema ist tatsächlich nicht neu.

http://www.rense.com/general44/russell.htm

Film - Bakterien in Blutzellen

Bilder

Infektion

Wie aber kommen wir mit den Erregern in Berührung.

Routinmäßig nachweisbare Bakterien sind nicht die Sorte Bakterien, die den Menschen normalerweise chronisch krank macht. Die hier besprochenen "Stealth Bakterien" dagegen entwickelt die Fähigkeit, in winzigen Formen ohne Zellwände unter Umgehung des Immunsystems zu überleben. Selbst Antibiotika, die durch die Hemmung der Zellwand-Bildung Bakterien töten, können diesen Formen schwer etwas anhaben. Diese Varianten der Bakterien haben gelernt, wie sie innerhalb von Zellen, einschließlich der Zellen des Immunsystems, überleben können.

So stammen die CWD-Krankheitserreger beispielsweise aus unserer Nahrung. Da sie nicht durch Pasteurisation getötet werden, finden wir sie in unserer Milch (über 60% unseres Milchviehs leidet an Euterentzündungen). Sie werden nicht durch Chlorierung getötet, somit ist auch unser Wasser potentiell belastet. Weiter kommen Intimkontakte in Frage. Bereits vorgeburtlich über Samen- oder Eizellen, während der Geburt ist über die Mutter eine Infektion möglich. Selbst injizierbare Medizin kommt in Betracht, da die Formen zu klein sein können, um während der Herstellungsprozesse herausgefiltert zu werden. Selbst auf trockenen Boden sind L- Formen des Bazillus Anthracis (Anthrax) gezüchtet worden. Schon Enderlein beschrieb diese Formen als nahezu unzerstörbar. Weder Hitze bis ca. 300 Grad Celsius noch Kälte sind in der Lage, diese Formen zu zerstören.

Zellwandfreie Pilzformen

Immer wieder wird den mit Dunkelfeldmikroskopie arbeitenden Therapeuten der Vorwurf gemacht, sie würden Pilze im Blut erkennen, wo gar keine sein dürften. Der Patient würde dann auf der Intensivstation liegen. Das ist für eine schwere, sog. systemische Pilzinfektion sicher richtig. Aber es gibt eben auch zellwandlose Pilze, die in ihrer Wirkung anders sind, und nicht sofort eine Intensivbehandlung nach sich ziehen müssen, aber dennoch schwere Krankeitsbilder nach sich ziehen.


Hier ein Artikel mit Formen, die sehr oft im Blut von Patienten zu beobachten sind.

Hier eine Anmerkung von Dr. Rau zu diesem Artikel.

Und noch eine Anmerkung von Dr.Dr. Schneider

Erkennung der CWD`s

L-Form- oder CWD Bakterien sind sehr schwer zu entdecken. Einige Forscher verwenden die Dunkelfeldmikroskopie, um CWD-Bakterien im Blut zu ermitteln. Da die Bakterien meißt intrazellulär (innerhalb der Zelle) leben, sind sie in Laborkulturen nur schwer anzuzüchten und werden auf diese Weise eben nur sehr schwer bis gar nicht entdeckt.

Standard-Antikörpertestungen zeigen in der Regel ebenfalls keinen Befund, da die Bakterien innerhalb der Zellen des Immunsystems leben. Somit werden keine oder "besondere" Antikörper gebildet. Eine der wenigen Ausnahmen scheint der "Giroud Mikro Agglutinationstest für Rickettsien" zu sein. Giroud war ein belgischer Tropenmediziner. Der Test zeigt in vielen Fällen schwerer chronischer Erkankungen einen Befund auf Rickettsiose. Die dann folgende und auf Rickettsiose abgestimmte Behandlung mit positiven Ergebnisse untermauern die über den Mikro-Agglutinationstest festgemachten Befunde.

Tests über die sog. Polymerase-Kettenreaktion (PCR) können kleine (fast unentdeckbare) Quantitäten der bakteriellen RNS zeigen. Im Prinzip handelt es sich dabei um den genetischen Fingerabdruck der Bakterien. Theoretisch genügt dazu ein einziger Strang von DNA-Material. Dabei spaltet man die DNA-Probe in Fragmente auf, die dann über PCR vervielfältigt werden. Über die sog. Elektrophorese können dann spezifische Muster erkannt werden, die Rückschlüsse auf den "Inhaber" der vervielfältigten DNA zulassen. Der PCR-Test muss vom Patienten selbst bezahlt werden. Die Kosten betragen etwa 100 bis 150 Euro je Erreger-Typ.

Alphabetische Liste

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U XVWZ

A

Acrodermatitis chronica athopicans
Adrenoleukodystrophie
Alopecia areata
Amerikanisches Felsengebirgsfleckfieber
Amythrophe Lateralsklerose (ALS)
Anämie, autoimmunhämolytische (AIHA) vom Wärmetyp
Anämie, autoimmunhämolitische Donath-Landsteiner
(paroxysmale Kältehämoglobinurie)
Anämie, perniziöse (Morbus Biermer, Addison Anämie)
Antiphospholipid-Syndrom (APS)
Arteritis termporalis (Riesenzellarteriitis)
Arteriosklerose/Atherosklerose
Arterienverkalkung
Autoimmunadrenalitis (autoimmune Nebennierenrinden-Atrophie, Morbus Addison)

B

Bulbospinale Muskelathrophie Typ Kennedy
Bulbärparalyse

C

CFS Chronisches Erschöpfungssyndrom
(Chronic Fatigue Immun Dysfunction Syndrome:CFIDS)?
Chronisch-inflammatorische, demyeliniserende Polyneuropathie (CIDP)
Churg-Strauss-Syndrom
Cogan Syndrom
Colitis Ulcerosa
CREST Syndrom (Syndrom mit Calcinosis cutis, Raynaud-Phänomen, Motilitätsstörungen des Ösophagus = engl. Esophagus, Sklerodaktylie und Teleangiektasien)
Curschmann-Steinert Dystrophie

D

Depression
Dermatomyositis
Dermatitis Herpertiformis During
Diabetes Mellitus Typus 1 (Insulin abhängiger Diabetes Mellittus)
Duchenne Muskeldystrophie
Dystrophinopathien

E

Einschlußkörpermyositis
Encefalomyelitis
Endokarditis
Endometriose
Entzündliche Muskelkrankheiten
Entzündung des peripheren Nervensystems
Epidemischer Typhus
Erweiterte Psioriasis

F

Facialisparese
Faszio-skapulo-humerale Muskeldystrophie
Fettleber
Fibromyalgie
Fieber Boutounneuse

G

Gastritis, chronisch autoimmune
Gefäßwandentzündung
Glykogenose
Goodpasture Syndrom (Anti-GBM vermittelte Glomerulonephritis)
Guillan-Barré-Syndrom (GBS:Polyradikuloneuritis)

H

Hashimoto Thyroiditis
Hepatitis, autoimmune (Chronisch aktive Hepatitis CAH)
Hereditäre Amyloid-Polyneuropathie
Hereditäre metabolische Polyneuropathien
Hereditäre Polyneuropathien bei Lipidstoffwechselstörungen
Hereditäre Porphyrie
Hereditäre sensomotorische Neuropathie (HSMN)
Hyperkaliämische Lähmung
Hypokaliämische Lähmung
Hörstörungen

I

Idiopatische Pulmonale Fibrose (IPF)
Immun-thrombozytopenische Purpura (Morbus Werlhof; ITP)
Innenohrschwerhörigkeit, autoimmune (AIED)
Juvenile rheumatoide Arthritis (Morbus Still, Still Syndrom)

K

Kearns-Sayre-Syndrom
Kardiomyopathie, autoimmune
Kälteagglutininkrankheit (siehe auch: Anämie, autoimmunhämolitische vom Kältetyp)
Klassisches Fleckfieber
Kopfschmerzen
Krebs
Kryoglobulinämie, essentielle gemischte

L

Lambert-Eaton-Syndrom (LEMS)
Lichen sclerosus
Lichtemfpindlichkeit
Lipidspeichermyopathie
Lupus erythematodes (diskoide Form)
Lupus Exzema
Lyme Arthritis

M

McArdle-Syndrom
Melas Syndrom
Merrf-Syndrom
Metabolische Myopathie
Metachromatische Leukodystrophie
Mythochondriale Myophathien
Multifokale motorische Neuropathie
Myalgie-Adynamie-Syndrom
Myasthenia gravis
Myogelosen
Myositis
Myotonia congenita Becker
Myotonia congenita Thomsen
Miotonia Schwartz-Jampel
Myotone Dystrophie
Mischkollagenose (Mixed Connective Tissue Disease: MCTD)
Morbus Addison (siehe auch Autoimmun-Adrenalitis; autoimmune
Nebennierenrindenathrophie)
Morbus Basedow (Graves Krankheit)
Morbus Behcet
Morbus Crohn
Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)
Morbus Meniere (Meniere Krankheit)
Morbus Reiter (siehe auch Reiter Syndrom)
Multiple Sklerose (MS: Encephalomielitis disseminata: Charcot Krankheit)
Myokarditis
Myocardialer Infarkt
Murrin Fleckfieber

N

Nackensteifigkeit
Netzhaut Angiopathien
Neurale Muskelathrophie

O

Ophtalmische Neuritis
Ophtalmie sympathische

P

Parkinson
Pemphigoid, bullöses
Pemphigus Vulgaris
Pericarditis
Perniziöse Anämie (Morbus Biermer, Addfison-Anämie, siehe auch Anämie perniziöse)
Poliarteriitis nodosa (Periarteriitis nodosa)
Polychondritis (Panchondritis)
Polyglanduläres Autoimmun(PGA)-Sydrom (Schmidt’s Syndrom)
Polymyalgia rheumatica
Polymyositis
Polyneuropathie, chronisch-inflammatorische, demylinisierende
(siehe auch: Chronisch inflammatorische, demylinisierende Polyneuropathie, CIDP)
Post-Polio-Syndrom
Primäre biliäre Zirrhose (PBC: Primäre autoimmun Cholangitis)
Progressive Muskeldystrophie
Proximale myotone Myopathie (PROMM)
Psoriasis (Schuppenflechte)

Q

Querschnittlähmung
Q-Fieber

R

Raynaud Syndrom
Reizleitungsstörungen des Herzens
Reiter Syndrom (Morbus Reiter: Urethro-konjunktivales-synoviales Syndrom)
Rheumatisches Fieber
Riesenzellarteriitis (siehe auch: Arteriitis temporalis)
Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis, „Gelenkrheuma“)

S

Sarkoidose (Morbus Boeck, Besnier- Boeck-Schaumann Krankheit)
Schizophrenie
Sharp Syndrom
Sjögren-Syndrom
Sklerodermie
Spinale Muskelatrophie
Spondylitis ankylosans (SMS: Moersch-Woltmann-Syndrom)
Steroid Myopahtie
Systemischer Lupus erythemadoses (SLE)

T

Takayasu Arteriitis (Takayasu Krankheit: Aortenbogen-Syndrom)
Thrachom
Typhus Murrin
Transiente Gluten Intoleranz

U

Uveitis, autoimmune

X-V-W-Z

Vaskulitis
Vitiligo, (Weißfleckenkrankheit)
Wegenersche Granulomatose
(Siehe Morbus Wegener)
Wohlhinisches Fieber
Zöliakie