Borreliose
Im Gegensatz zu einer klassischen organischen Erkrankung treten die Krankheitssymptome bei Borreliose in Schüben mit wechselnder Intensität und Lokalität auf. Viele Patienten haben während ihrer Schübe auch leichtes Fieber. Co-Infektionen mit anderen Bakterien nehmen stark zu und führen zu komplizierenden Krankheitsverläufen. Oft wird der Zeckenbiss nicht frühzeitig erkannt oder die Akutbehandlung durch den Hausarzt ist nicht ausreichend. Die dann chronisch an Borreliose Erkrankten durchleben ein wahres „Martyrium", denn neben den tatsächlichen körperlichen und mentalen Beschwerden leiden sie daran, dass sie keine zuverlässige Diagnose erhalten oder ihre Erkrankung nicht ernst genommen wird.
Wie Sie eine Borreliose feststellen können
Anhand der Symptome und Beschwerden nach den drei Stadien, in denen eine Borreliose-Erkrankung typischerweise verläuft. Bei einer chronischen Borreliose-Erkrankung werden die unspezifischen Symptome wie gravierender Leistungsverlust, Antriebsarmut, wechselnde wandernde Gelenkschmerzen, in Schüben auftretende Nacken- und Schulterschmerzen, zeitweise Kopfschmerzen & Schwindel zunehmend intensiver und werden so für immer mehr Menschen zu einer extremen Belastung.
Stadium I
nach Tagen bis Wochen
„Wanderröte" („Erythema chronicum migrans", nur in 40 - 70% der Fälle), Borrelien-Lymphozytom, Kopfschmerz, Fieber, Schweißausbrüche, Mattheit.
Stadium II
nach Wochen bis Monaten
Entzündungen von Gehirn, Hirnhäuten, Rückenmark, sämtlicher Nerven im gesamten Körper, Gelenkentzündungen („Arthritis"), Gelenkund Muskelschmerzen, Entzündungen von Augen, Leber und Nieren, Herzmuskelentzündung, Herzbeutelentzündung, Herzrhythmusstörungen.
Stadium III
nach Monaten bis Jahren
papierartige Hautverdünnung am Handrücken („Acrodermatitis chronica atrophicans"), Borrelien-Lymphozytom (Ohr, Nase, Hodensack), Antriebsarmut, Sensibilitätsstörungen, Bewusstseinstrübungen, Muskelentzündungen, Gelenkentzündungen und -Schwellungen, Sehnen-Entzündungen, Schleimbeutel-Entzündungen, Blutgefäss-Entzündungen, Herzmuskelerkrankungen, Depression
Die Behandlung
Patienten, die zu mir kommenhaben sich ausdrücklich gegen eine Antibiotika-Behandlung entscheiden, oder diese bereits erfolglos hinter sich. Borreliose Erkrankungen sind dennoch in den meisten Fällen (> 70%) heilbar, wenn auch oft erst über Zeitraum von mehreren Monaten. Die effektive Bekämpfung der Borrelien wird durch das erreicht Aufspüren persistierender, d.h. „versteckter" Borrelien im Gewebe erreicht.
Die Produktion Entzündungsfördernder Stoffe wird gemindert, Giftstoffe ausgeleitet und Organfunktionen (u.a. Leber, Niere und Darm) unterstützt, depressive Verstimmungen behandelt sowie die körperliche Konstitution verbessert.