Ozon-Therapie

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Ozon-Therapie2018-06-22T23:00:48+00:00

Ozon-Therapie

Anwendungsgebiete der Ozon-Therapie

Das beson­de­re bei einer Kur mit Ozon ist, das nicht nur die bekann­ten Beschwer­den the­ra­piert wer­den, son­dern auch Stö­run­gen, die im Hin­ter­grund lau­fen und noch nicht ent­deckt wur­den. Eine der her­vor­ra­gen­den Wir­kun­gen von Ozon kann die Frei­set­zung und Akti­vie­rung kör­per­ei­ge­ner Stamm­zel­len sein. Stamm­zel­len kön­nen erkrank­te Zell­struk­tu­ren inner­halb des Kör­pers repa­rie­ren.

  • Durch­blu­tungs­stö­run­gen

  • Rheu­ma­ti­sche Beschwer­den

  • Zusatz­the­ra­pie bei Krebs­er­kran­kun­gen

  • Wund­hei­lun­gen und ent­zünd­li­che Pro­zes­se

  • Augen­er­kran­kun­gen

  • Haut­er­kran­kun­gen

  • Virus­er­kran­kun­gen

  • Chro­nisch-ent­zünd­li­che Darm­er­kran­kun­gen

  • Migrä­ne

  • Ent­gif­tung

  • Stoff­wech­sel­stö­run­gen

Ozontherapie in der Forschung

Die Ozonthe­ra­pie wird, wie etli­che ande­re The­ra­pi­en auch, ger­ne als „unwis­sen­schaft­lich“ dar­ge­stellt. Damit wird ihre Effek­ti­vi­tät in Fra­ge gestellt. Ich habe nur einen klei­nen Aus­zug aus nahe­zu 1000 Arbei­ten bei PubMed aus­ge­wählt, die ein­deu­tig die viel­sei­ti­ge Wirk­sam­keit und oft­ma­li­ge Über­le­gen­heit gegen­über „schul­me­di­zi­ni­schen“ Metho­den bele­gen. Ohne Fach­wis­sen sind die Begrif­fe nur schwer ein­zu­ord­nen und zu ver­ste­hen. Für den geschul­ten Leser bie­tet die Lite­ra­tur­aus­wahl jedoch eini­ge gro­ße Über­ra­schun­gen. Die medi­zi­ni­sche Band­brei­te der Ozonthe­ra­pie lässt sich damit unschwer erah­nen.

Medizinische Wirkungen der Ozon-Therapie

  • Akti­vie­rung immun­kom­pe­ten­ter Zel­len
  • Akti­vie­rung des Ener­gie­stoff­wech­sels der roten Blut­zel­len mit star­kem O2 Anstieg durch die Erhö­hung von NAD+. Über ein erhöh­tes NAD+ kann die Gly­co­ly­se­ra­te her­un­ter­ge­fah­ren wer­den, da genü­gend NAD+ als Reduk­ti­ons­mit­tel für die Glu­co­se-6-Phos­phat-Dehy­dro­ge­na­se (Schlüs­sel­en­zym des Pento­se­phos­phat­we­ges) zur Ver­fü­gung steht. Das ent­ste­hen­de NADH wird vom Ozon wie­der in NAD+ über­führt.
  • Akti­vie­rung des enzy­ma­ti­schen Anti­oxi­dan­ti­en-Sta­tus
  • Ozon erhöht den Thi­ol-Disul­fid-Aus­tausch, wich­tig inner­halb des Glutathionstoff­wech­sels und damit für die Zell­ent­gif­tung
  • Ozon erhöht H2O2 im Plas­ma und Gewe­be. Was­ser­stoff­per­oxyd wird z.B. für enzy­ma­ti­sche Reak­tio­nen benö­tigt (etwa für die Jodie­rung in der Schild­drü­se)
  • Ozon erhöht und modu­liert die Stick­oxyd­pro­duk­ti­on, ohne anhal­ten­den nitro­sa­ti­ven Stress zu erzeu­gen.
  • Anre­gung der Syn­the­se von Zyto­ki­nen und Inter­fe­ro­nen, wie etwa TGFB-1.
  • Erhö­hung von Sphin­gosin1-Phos­phat im Plas­ma. (S1P ist ein gewich­ti­ger Fak­tor für rege­ne­ra­ti­ve Pro­zes­se in Gewe­ben).
  • Ozon ver­min­dert Cyclin B1/Cdk1-abhän­gi­ges Zell­wachs­tum und wirkt statt­des­sen apo­pto­tisch.
  • Anre­gung von Hämoxygenase1( HO1), eines der wich­tigs­ten Schutz­en­zy­me des Kör­pers. HO1 för­dert die Gefäß­neu­bil­dung (pro­an­gio­ge­ne­ti­sche Wir­kung) und hemmt Ent­zün­dungs­vor­gän­ge (anti­in­flamma­to­ri­sche Wir­kung), ver­min­dert oxi­da­ti­ven Stress (anti­oxi­da­ti­ve Wir­kung), regt die Bin­de­ge­webs­bil­dung (anti­fi­bro­ti­sche Wir­kung) wie auch den pro­gram­mier­ten Zell­tod (antia­po­pto­ti­sche Wir­kung) an.
  • Posi­ti­ve Akti­vie­rung des TLR4 Pathway über Ozon, und damit des ange­bo­re­nen Abwehr­sys­tems, das zwi­schen „selbst“ und „nicht selbst“ unter­schei­den muss.

Die hier beschrie­be­nen Behand­lungs­me­tho­den sind The­ra­pie­ver­fah­ren der natur­kund­li­chen Erfah­rungs­me­di­zin, die nicht zu den all­ge­mein aner­kann­ten Metho­den im Sin­ne einer Aner­ken­nung durch die Schul­me­di­zin gehört. Alle getrof­fe­nen Aus­sa­gen über Eigen­schaf­ten und Wir­kun­gen sowie Indi­ka­ti­on der vor­ge­stell­ten The­ra­pie­ver­fah­ren beru­hen auf den Erkennt­nis­sen und Erfah­rungs­wer­ten in der The­ra­pie­rich­tung selbst, die von der herr­schen­den Schul­me­di­zin nicht geteilt wer­den und für die natur­wis­sen­schaft­lich repro­du­zier­ba­re Kau­sal­zu­sam­men­hän­ge nicht bestehen.