Alternative Behandlung chronischer Erkrankungen
AN-DI Therapie
Präsentation "Entzündungen als Krankheitsursache"
Gehen Sie mit der Maus über das Bild. Sie können dann blättern. Die Präsentation fasst die Ursachen vieler chronischer Erkrankungen und deren Behandlung zusammen.
Probiotika wirken – aber anders als gedacht
Ein Artikel im Focus beschreibt, daß probiotischer Joghurt eine Wirkung am Menschen erzielt, aber weder fördert er eine Ansiedelung gesunder Bakterien im Darm, noch verändert er die Zusammensetzung der Darmflora. Hier lesen sie den gesamten Artikel.
Es zeigte sich, dass die Probiotika die Aktivität der Darmflora sowohl von Menschen als auch von Mäusen signifikant verändert hatten. Die Mikrobengemeinschaft im Darm produzierte von einigen Enzymen mehr, von anderen weniger als normalerweise. „Diese Enzyme sind an zahlreichen Stoffwechselwegen beteiligt, die unter anderem für die Verarbeitung von Kohlenhydraten sorgen“, schreiben Nathan McNulty von der Washington University School of Medicine in St. Louis und seine Kollegen.
Man stellte also fest, dass sich chemische Prozeße verändern, aber man weiß noch nicht wie.
Wenn wir davon ausgehen, das der Darm eines gesunden Erwachsenen mindestens 500 bis 1.000 unterschiedliche Bakterienarten enthält, muss man sich die Frage stellen, welchen Einfluß die Zufuhr oder Beeinflussung mit anderen Arten, die wir bislang nicht einsetzen, hätte? 50 % der mikroskopisch in Stuhlproben beobachtbaren Mikroorganismen lassen sich ausserhalb des Körpes gar nicht kultivieren. Wir reden hier also von einer Landkarte, die zum größten Teil aus weißen Flecken besteht. Dabei ist die Anzahl Darmbakterien größer als die Zahl unserer eigenen Körperzellen. Übrigens eine Zahl mit 13 bis 14 Nullen. Bakterienpräparate, die von Heilpraktikern und Ärzten verordnet werden, und auch Yogurths enthalten Mengen in der Größenordung 10 hoch 8 bis 10 hoch 9. Allein zahlenmäßig kann eine Darmkultur mit solch relativ kleinen Mengen quantitativ nicht verändert werden.
Was wir aber sehen, ist ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Tätigkeit unseres Immunsystems und unserer Darmflora. Aber auch Krankheiten wie Multiple Sklerose korrelieren direkt mit der bakteriellen Besiedelung des Darmes, wie dieser Artikel zeigt. In diesem Fall eine Erkrankung des Nervensystems.
Weitere Fragen tauchen auf, wie:
- Müssen die Bakterien überhaupt lebend im Darm ankommen?
- Wer oder was erzielt die Wirkung, z.B. Oberflächenantigene, Rezeptoren etc. ??????
- Ist es überhaupt ein chemischer Prozeß, der wirkt?
- Kann es ein physikalische Reaktion sein, die wirkt, beispielsweise über Felder?
- Wie wichtig sind die Bakterienarten, die wir nicht einsetzen?
Schlußfolgerungen legen Begriffe wie Terrain oder Milieu nahe, um das zu beschreiben, was wir im Darm wahrnehmen. Also etwas sehr Vages für ein für uns scheinbar chaotisches (Darm)System. Bitte gestatten sie mir den Ausdruck "System" für einen lebenden Organismus. Dahinter steckt die westliche Herangehensweise, etwas zu zerlegen, um es letztlich als Ganzes verstehen zu können. Ob dies jemals zum Ziel führt, stellen einige Wissenschaftstheoretiker für die Medizin stark in Frage. Jedenfalls bassiert die Zufuhr von Bakterienpräparaten, zu denen auch Yogurths zählen, auf Empirie und Erfahrungswissen. Wir wissen nicht, warum und was genau passiert!
Aber all dies ist nicht wirklich neu. Und es geht noch diffiziler. So arbeitet die Firma Sanum Kehlbeck mit einem völlig anderen Bakterienspektrum, als die Probiotiker. Oder auch die Bakterienpräparate von Laves, Ardeypharm, Repha etc..
Zusätzlich liegen einige dieser Präparate in homöopathischer Form vor, und die Wirkungen am Immunsystem erfolgt selbst (oder gerade) bei Verdünnung und Potenzierung. Enderlein, Spengler zählen zu den Vorreitern des Einsatzes von aus Mikroorganismen hergestellten Präparaten. Der Gedanke, auf unseres inneres Universum aus Mikroorganismen einzuwirken, ist seit seiner Entdeckung sehr verlockend.
Ich möchte Ihnen hier sagen, dass es dazu verschiedene Wege gibt, und sie nicht zwingend auf die Einnahme von Bakterienpräparaten angewiesen sind.
Die Ursachen chronischer Erkrankungen
Im Jahr 2000 stellten amerikanische Forscher fest, dass Patienten, die Celebrex, ein verschreibungspflichtiges Medikament der Firma Pfizer, ursprünglich konzipiert, um Entzündungen bei Arthritis zu behandeln, einahmen, seltener Darmpolypen entwickeln. Es gibt dutzende klinischer Studien mit Celebrex, die unter anderem belegen, daß dieses Medikament auch Brustkrebs verzögern kann, oder Gedächtnisverlust verhindert oder verlangsamt. Oder der Entzündungshemmer Aspirin (ebenso ein sog. COX-2-Hemmer wie Celebrex). Auch mit Azetylsalizylsäure, dem Wirkstoff von Aspirin gelingen ähnliche Ergebnisse, ebenso vermindert sich das Herzinfarktrisiko. Auch entdeckte man dies für Asthmamedikamente, die ebenfalls darauf abzielen, Entzündungen zu vermindern. Nun kann und soll es hier nicht darum gehen, diese mehr oder weniger nebenwirkungsreichen Medikamente zu empfehlen.
Forscher entdeckten so auch ein komplexes Zusammenspiel zwischen Entzündung, Insulin und Fett (in der Nahrung und/oder in großen Depots unter der Haut). Tatsächlich verhalten sich Fettzellen wie Immunzellen, indem sie inflammatorische Zytokine produzieren, vor allem, wenn Sie an Gewicht zunehmen. Dr. Steve Shoelson, ein leitender Forscher am Joslin Diabetes Center in Boston, arbeitete mit einen Stamm von Mäusen, deren überzüchtete Fettzellen regelrechte Entzündungs-Fabriken bildeten. Die Mäuse waren dabei weniger effizient in der Verwertung von Insulin und begannen einen Diabetes zu entwickeln. "Wir können das komplette Diabetes-Syndrom nur durch das Auslösen von Entzündungen reproduzieren", sagt Shoelson. Dies legt natürlich nahe, durch einen gezielten Eingriff in den entzündlichen Prozess einige der Auswirkungen von Diabetes oder den Diabetes selbst rückgängig zu machen.
Oder das Thema Allergie. Eine Allergie ist zweifellos eine Entzündung, z.B. der Nasenschleimhaut. Und sie hört nicht auf, d.h., sie ist chronisch. Was wäre, wenn wir denn Blick von der Nasenschleimhaut abwenden, und nachschauen, ob es nicht schon andere Entzündungen im Körper gibt, die Allergie in der Nase also eine Folgeerkrankung einer darunter ständig weitergehenden anderen Entzündung ist? Das würde bedeuten, die Entzündung ist AUCH in der Nase.
Ebenso haben Forschungen eindeutig gezeigt, dass Mutationen (Krebs) und Entzündungen sich gegenseitig verstärkende Prozesse bilden. Wie kann das sein? Bislang nimmt die Schulmedizin in weiten Teilen an, dass von Makrophagen und anderen Entzündungszellen produzierte freie Sauerstoffradikale das Übel seien. Nicht völlig von diesen Radikalen zerstörte Zellen würden genetische mutieren, so dass sie sich auf Wachstum und Teilung spezialisieren. Diese Ansicht besitzt jedoch entscheidende Denkfehler, vor allem, weil sich daraus bis heute keine wirksame Therapie ableiten ließ.
Es scheint, dass wir Menschen in Zeiten gestiegener Lebenserwartung mehr und mehr zum Opfer eines genetischen Programmes werden, dass uns ursprünglich helfen soll. Die gleichen entzündlichen Strategien, die uns vor Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten schützen, geraten immer mehr ausser Kontrolle, indem sie nicht mehr abklingen. Und so werden aus entzündlichen Prozessen degenerative, d.h. zerstörerische Prozesse, eben weil sie nicht mehr enden. Aber warum ist dies so?
Zunehmend stellt sich heraus, dass viele Attribute unseres westlichen Lebensstils, vereinfacht ausgedrückt viele Zucker und gesättigte Fette, begleitet von wenig oder keiner Bewegung des Körpers diese chronische Entzündungsneigung auslösen bzw. unterhalten. Weitere, wesentliche Co-Faktoren bilden Zellvergiftungen über Schwermetalle, Antibiotika und eine zunehmende Unterversorgung mit Nährstoffen wie Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren.
Wir haben akute, inflammatorische Prozesse, von denen unsere Vorfahren über Jahrtausende geradezu hinweggerafft wurden, eingetauscht gegen chronische Entzündungen, die in immer mehr Fällen in Krebs, Demenz und Zerfall münden. Was übersehen wir? (Hoffentlich nicht den Umstand, dass sich viel Geld damit verdienen läßt, wenn wir alt werden, dabei aber krank sind.) Der Antwort auf diese Frage versuche ich hier näher zu kommen.
(Teilweise Auszüge aus dem amerikanischen Artikel "The Secret Killer" des Time Magazine 02/2004)
Unser täglich Gift - Arte vom 15.3.2011
Seit 30 Jahren ist eine ständige Zunahme von Krebserkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen, wie Parkinson und Alzheimer, Immunschwächekrankheiten sowie Diabetes und Fortpflanzungsstörungen zu beobachten. Wie lässt sich diese beunruhigende Situation erklären, die sich vor allem in den sogenannten entwickelten Ländern feststellen lässt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, recherchierte Filmemacherin Marie-Monique Robin zwei Jahre lang in Nordamerika, Asien und Europa.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien verdeutlichen - und das bestätigen auch die Aussagen von Vertretern der entsprechenden Zulassungsbehörden für Lebensmittel in den USA und Europa: Die Hauptursache ist in der Umwelt und in der Ernährung des Menschen zu suchen.
Der Dokumentarfilm beleuchtet, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden, und zwar vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen. Am Beispiel von verschiedenen Pestiziden, vom Süßstoff Aspartam und von der in vielen Verpackungen enthaltenen Substanz Bisphenol A wird deutlich, wie mangelhaft und ungeeignet die Bewertungs- und Zulassungsverfahren für chemische Lebensmittelzusätze sind. Der Dokumentarfilm zeigt außerdem, mit welchen Mitteln die Industrie Druck ausübt und manipuliert, um weiterhin hochgiftige Produkte vermarkten zu können.
Schließlich wird vor allem deutlich gemacht, wie der Mensch sein Immunsystem durch gesunde Ernährung stärken kann. Dass dies möglich ist, beweisen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen.
Videoausschnitte aus "Unser tägliches Gift"
Wem der ganze Film dann doch zu lang sein sollte.....
Hier gelangen Sie zu 4 sehr wesentlichen Ausschnitten aus dem Film von Marie-Monique Robin
Vitamine bei Alzheimer
Noch vor kurzem warnte Stiftung Warentest vor Vitaminpräparaten. Ebenso tut dies die Verbraucherzentrale NRW. Selbstberständlich kann es nicht um eine unkontrollierte Einnahme von sog. Nahrungsergänzungsmitteln gehen, zu denen auch die Vitaminpräparate zählen. Aber genauso wenig sind solche Organisationen die geeigneten Ansprechpartner, wenn es um medizinische Fragen geht. Hohlen Sie sich Rat bei einem Behandler/in, der/die sich seit Jahren damit beschäftigt, Patienten damit behandelt und sich somit auskennt.
In diesem Link geht es um die Folgen eines zu hohen Homocysteinspiegels, und wie einfach er zu beseitigen ist. Viele Heilpraktiker beten dies schon seit Jahren gebetsmühlenartig herunter, viele wurden und werden dafür verspottet. Genauso wie ich nach wie vor behaupte, dass die Grenzwerte immer noch zu hoch angesiedelt sind. Übrigens ist Vitamin B12 ein enorm entzündungshemmendes Vitamin, womit wir wieder beim Hauptthema dieser Seite wären. Aber lesen Sie selbst.
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