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Sanfte Tumortherapie - Electro Cancer Therapy

Die EC-Therapy ist keine alternative Methode wie Homöopathie, Pflanzenheilkunde oder ein wie immer geartetes "energetisches Verfahren" usw. Stattdessen handelt es sich um eine physikalische Behandlung, die einen direkten, protokollierbaren Einfluß auf das Tumorgeschehen nehmen kann. Zudem bestehe ich darauf, den Fortgang der Therapie mittels bildgebender Verfahren der Schulmedizin zu kontrollieren.


Das 5-Punkte Programm bei Krebs

Das 5-Punkte Programm bei Krebs

Die 5-Jahres-Statistiken der Krebstherapien belegen eindrucksvoll, dass die reine Tumorentfernung, so sie denn gelingt, das Krebsgeschehen oftmals nicht aufhält. Aus diesem Grund ist in meiner Praxis die Electro-Cancer-Therapie nur ein, wenn auch sehr wichtiger Baustein eines aus fünf Punkten bestehenden "Programmes" zur Behandlung von Krebs. Ein Tumor wird nie "monokausal", also über nur einen Faktor ausgelöst. Deshalb muss sich der Patient auf verschiedenen Ebenen dem Problem nähern. Zudem ist Krebs, meiner Ansicht nach, eine finale Aufforderung, bestimmte Dinge in seinem Leben zu verändern. Diese gilt es herauszufinden. Ist der Tumor erst einmal entfernt, kann man jedoch wesentlich entspannter mit der Situation umgehen. Deshalb setzte ich die ECT zur Tumorentfernung ein.

Viele Menschen wissen nur von Operation, Chemo- oder Strahlentherapie, wenn es um die Entfernung von Tumoren geht. Schon seit über 50 Jahren gibt es die ECT, Electro Cancer Therapy oder auch Perkutane-Elektro-Tumortherapie genannt. Obwohl wenig bekannt, bietet diese Therapie oft große Chancen. An dieser Stelle erhalten Sie erste Informationen. Nutzen Sie auch den weiterführenden Link rechts um mehr zu erfahren.

Computergesteuertes Behandlungsgerät ect-2010



(Zugelassen nach Richtlinien RL 93/42 – Konformität nach Norm-Richtlinien EWG)

Univ.-Dozent Dr. Ferdinand Ruzicka

"Die Electro Cancer Therapy ist eine biophysikalische Methode zur unproblematischen, ungefährlichen, nach Lokalanästhesie schmerzlosen, ambulatorisch ausführbaren Therapie aller zugänglichen Tumore. Sie erlaubt Reproduzierbarkeit, Transparenz, Ungefährlichkeit, erstaunliche Effizienz, auch in Kombination mit herkömmlichen Methoden."

Univ.-Dozent Dr. Ferdinand Ruzicka, Leiter Arbeitsgruppe Elektronenmikroskopie des Institutes für Humanbiologie, Wien

Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK)

Der rein schulmedizinisch orientierte Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Bayerns schreibt in einem Gutachten vom 01.06.1999 zur Galvanotherapie: (Verfasserin: Ärztin Dr.Burkhard vom 01.06.1999)

"Das theoretische Konzept beruht auf reproduzierbaren Potentialdifferenzen zwischen verletztem Gewebe und Umgebung. Die Heilung ist abgeschlossen, wenn sich das verletzte Gewebe wieder im Gleichgewicht mit seiner Umgebung befindet. Auch zwischen einzelnen Tumoren und umgebendem Gewebe konnten wiederholt Potentialdifferenzen nachgewiesen werden."

Ursprünglich versuchte man hier mit Diathermie therapeutisch einzugreifen. Gewebszerstörungen waren jedoch nur bei relativ kleinen Tumoren möglich. Dann ließ man elektrischen Strom direkt im Tumorgewebe fließen. Im Zentrum des Tumors wird die Anode platziert, eine oder mehrere Kathoden außerhalb des Tumors. Bei der Anode wird das Gewebe koaguliert, bei der Kathode sind Kolliquation und Ödembildung durch Wassereinlagerung zu beobachten. Erhebliche Gewebszerstörungen um die Anode treten bereits bei Spannungen unter 10 Volt auf und werden durch eine Vielzahl von Protonen verursacht, die von der Elektrolyse an der Elektrodenoberfläche freigesetzt werden. Der pHG-Wert kann bis 2 abfallen. Im Zentrum der Anode wird Chlorgas freigesetzt. Dieses Gas und freigesetzter Sauerstoff erhöhen den Gewebsdruck um die Anode und führen zur zentralen Aushöhlung. Das zerstörte Gewebe trocknet elektroosmotisch aus. Bei der Kathode hat den stärksten destruktiven Effekt die Alkalisierung, die zu einem pH Wert von bis zu 12 führen kann. Auch zunehmender Wasserstoffdruck und elektroosmotisch einströmendes Wasser erhöhen den lokalen Gewebedruck und führen zu einer Kompression von Gefäßen. Es finden sich ausgeprägte Thrombosierungen im Kapillaren, Kontraktion von Kapillaren Blutung von Ansammlung vieler Leukozyten. Die negativ geladenen Tumorzellen wandern in Richtung Anode, d. h. Zentrum. Dadurch soll auch der Metastasierung entgegengesetzt werden! Auf einem Kongreß im September 1993 in Stockholm wurden die neuesten Forschungsergebnisse über die ECT vorgetragen.

Die weiteste Verbreitung hat das Verfahren in China gefunden, wo sie seit 1987 an bisher mehr als 4.000 Patienten eingesetzt wurde. Behandelt wurden bisher Tumore in Lunge, Leber, Mamma, Haut, Nasen-Rachen-Raum sowie über Melanome, Sarkome u. a.

Die Ansprechraten (komplette und partielle Remissionen) werden kurzfristig mit ca. 78 % und die 5 Jahres Überlebensraten mit 59 % bei 2.400 nachkontrollierten Patienten angegeben. Das Verfahren kommt entweder allein zum Einsatz, kombiniert mit Radiotherapie, kombiniert mit Medikamenten (Chemotherapeutika als Mono- oder Kombinationstherapie, systemisch oder lokal; Hormone, Interferon-Alpha) oder mit Hypertherrnie."

Der MDK trifft in seinem Gutachten weiterhin folgende Aussage:

"ECT beruht auf Erkenntnissen der Elektrophysiologie und Elektrochemie. Das Konzept ist rational begründet und scheint in sich schlüssig!"

Prinzipien

Die Electro Cancer Therapy ist eine auf biophysikalischen Prinzipien aufbauenden Methode der Tumorbehandlung, die sowohl bereits seit langem bekannte naturwissenschaftliche Erkenntnisse als auch neueste technische Möglichkeiten der Elektro- und Computertechnik nutzt. Dabei wird ein schwacher Gleichstrom durch das Tumorgewebe geleitet. Durch den im Vergleich zu gesundem Gewebe deutlich geringeren elektrischen Widerstand des Krebsgewebes eines Tumors fokussiert sich der Strom auf das Tumorgewebe und depolarisiert dasselbe.

Die daraus resultierenden elektrochemischen Vorgänge innerhalb der Tumorzellen zerstören die Zellmembranen und damit die Tumorzellen. Die elektrische Spannung wird dabei so gering dosiert (0,5V-35 V), dass gesundes Gewebes nicht oder nur in sehr geringem Maße beeinträchtigt wird.

Diese elektrochemische Verfahren ist bei vielen Tumorarten einsetzbar und wird von den meisten Patienten gut vertragen und akzeptiert. Die ECT-Therapie fuhrt zu einer Nekrotisierung oder einem apoptotischen Absterben der Tumorzellen, die sich vom gesunden Gewebe ablösen und entweder abgestoßen oder von körpereigenen Fresszellen (Phagozyten) abgebaut werden. Im Behandlungsgebiet bereits vorhandene Metastasen werden ebenfalls nekrotisiert.

Das Therapiegerät ECT-2010® besteht aus einer programmierbaren Gleichstromquelle, die über einen Computer gesteuert wird. Der gesamte Therapieverlauf wird protokolliert. Der Behandlungserfolg ist dadurch ablesbar. Optional ermöglichen zwei unabhängig ansteuerbare Elektrodengruppen die simultane und somit zeitsparende Behandlung von zwei unterschiedlichen Körperbereichen eines Patienten. Die ECT-Therapie kann ambulant durchgeführt werden und ist im Vergleich zu konventionellen Tumortherapien nebenwirkungsarm, nahezu schmerzfrei und kostengünstig.

Geschichtliches

Die Electro-Cancer-Therapie ist nicht zu verwechseln mit der Hyperthermie oder anderen Formen der Elektrotherapie. Prof. N. A. Azhigaliev Almaty aus Kasachstan berichtete schon 1965/67 von erfolgreichen Therapien. Dies waren die ersten Studienbelege über die erfolgreiche Arbeit mit der Electro-Cancer-Therapie. Es handelt sich hierbei um Arbeiten in Verbindung mit Radiotherapie, die sehr gut dokumentiert sind.

Durch die Arbeiten von Dr. Rudolf Pekar (Bad Ischl), der seit Anfang der siebziger Jahre die Methodik der Galvano Methode verfeinerte und über die Veröffentlichung seiner Erfahrungen, sowie schwedische, österreichische, kasachische und US-amerikanische Forschungsarbeiten, sind wir heute in der Lage, eine Tumortherapie mit galvanischen Strömen durchzuführen.

Zur Zeit wird die ECT-Therapie in Deutschland, Österreich, Dänemark, Italien, Spanien, Portugal, Mexiko, Russland, Kasachstan und China mit Erfolg angewendet. Herauszuheben ist, dass bei der Electro-Cancer-Therapie die Gefahr der Metastasenbildung praktisch inexistent ist, da es systembedingt zu keiner Freisetzung von Tumorzellen kommt.

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